Rogie Falls (Schottland)

2009 war ich in Schottland. Zu der Zeit hatte ich noch kein Internet, eine Reisevorbereitung war eher nicht vorhanden. Aber man kann auch so tolle Sache entdecken, wenn man zum Beispiel spontan braunen Hinweisschildern folgt. So geschehen mit den Rogie Falls.

Dieses Land hat mein Herz angerührt und ich schrieb ja schon, dass es mein großer Traum ist, in Schottland mal einen Fernwanderweg unter die Füße zu nehmen. Nun war ich 2009 noch weit davon entfernt an so etwas zu denken. Nicht mal richtig gewandert war ich schon mal. Und so ist auch die Wanderung zu den Rogie Falls keine echte Wanderung, sondern eher ein Spaziergang, auf Englisch „Walk“. Und damit ist der Weg auch qualifiziert für „Anti walks…“

Wir waren gerade auf dem Weg von Ullapool an der Nordwestküste nach Grantown-on-Spey ins Herz der Whisky-Region Speyside, als wir nach einem fettigen ungesunden Burger an einem kleinen Imbiss an der A835 ein kleines Schild entdeckten, das auf die Rogie Falls hinwies. Ja, ein kleiner Spaziergang würde uns echt gut tun.

Also haben wir geparkt und schon ging es los. So ganz genaue Erinnerung habe ich nicht mehr, aber es ging durch einen Wald mit zum Teil geschotterten Weg, teilweise waren da auch Planken. So ganz eindeutig war der Weg nicht und wir sind einfach nach Gefühl gegangen. Da ich damals natürlich nicht an Webseiten und schon gar nicht an einen eigenen Blog gedacht habe, habe ich den Weg leider auch nicht dokumentarisch festgehalten. Dennoch möchte ich euch ein paar Bilder davon nicht vorenthalten.

Schließlich kommt man an den Fluss (Black Water) und vor einem eine Hängebrücke.

Nicht sonderlich hoch, aber dennoch vielleicht nichts für jedermann, denn sie schwankt leicht. Aber von dort aus hat man eben den Besten Blick auf die Rogie Falls.

Kurz hinter der Brücke endet auch der Weg und man kehrt dann wieder auf demselben Weg zurück.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.