Vitalwanderweg „Rot“

Länge: etwa 4,2 km – Rundweg – meine Zeit: 50 Minuten

In Bad Oeynhausen gibt es 4 Vitalwanderwege der Vitalwanderwelt Teutoburger Wald. Wandern ist gut für das Herz- und Kreislaufsystem und baut Stress ab. Ich möchte euch hier nach und nach diese Wege vorstellen. Wir beginnen mit dem, der mit einem V auf rotem Grund gekennzeichnet ist.

Da am Herz- und Diabeteszentrum nach wie vor gebaut wird, starten wir die Runde am Museumshof, zu dem man sozusagen als westliche Verlängerung der Georgstraße kommt. Dort starten sowohl der rote als auch der grüne Vitalwanderweg. Wir gehen am Museum direkt vorbei und sehen schon von weitem eine Informationstafel, die aber eigentlich zum grünen Weg gehört. Wir biegen dort links ab und gehen leicht bergab.

Schon kurze Zeit später kommt rechts der Abzweig zur Hofwassermühle, den wir auch einschlagen. An der Mühle vorbei kommen wir zur Straße und biegen hier links ab. Kenner der Blauen Runde kennen diesen Teil der Strecke nun von der anderen Seite kommend. Da merkt man dann auch gleich mal, dass hier die Strecke eine Steigung hat, was man auf der Blauen Runde gar nicht so intensiv wahrnimmt. Klar, da geht es ja auch bergab 😉

Wir haben also rechts das Feld und links kommen wir an den Obstbäumen vorbei. Auf Höhe des Bauernhofes geht dann links ein geschotterter Weg rein. Der ist relativ steil und es besteht die Gefahr, dass man auf dem Schotter rutscht. Also aufpassen! Ich nutze meine Stöcke immer um „zu bremsen“.

Wir gehen über eine kleine Brücke, deren Geländer zwischenzeitlich erneuert bzw. ersetzt wurde und dann ein paar Meter weiter biegen wir rechts ab. Auch hier wurde das Geländer erneuert.Es geht nun etwas knackiger bergauf. Lasst euch Zeit, macht kleine Schritte. Denkt daran, dass man möglichst nicht außer Atem kommen soll.

Übrigens: Es gibt nicht nur die Wegkennzeichnung mit dem „V“ sondern auch Rettungspunkte. Dort steht wie hier an dem Pfeiler dann auch eine Nummer, falls es euch mal richtig schlecht geht und ihr Hilfe braucht (gilt insbesondere für Herzpatienten). Anhand dieser Nummer wissen die Rettungsdienste dann, wo sie euch finden, denn „Siekertal irgendwo auf dem Berg“ ist nicht wirklich hilfreich, wenn es um Minuten oder gar Sekunden geht.

So, wenn wir oben angekommen sind, gehen wir links weiter. Am Ende dann rechts und – oh Schreck! – hier geht es wieder bergauf. Na, los. So schnell wie möglich, so langsam wie nötig. Bei mir ist das bei den ersten Malen sehr langsam. Wenn man häufiger geht, merkt man, dass einem dieser Anstieg immer leichter fällt. Zum Glück müssen wir nicht bis ganz nach oben, sondern biegen bei der ersten Gelegenheit nach links ab.

Kurze Zeit später erreichen wir eine Bank, an der wieder eine Informationstafel der Vitalwanderwelt steht. Hier werden Übungen vorgeschlagen. Macht sie ruhig. Etwas dehnen etc. ist nicht verkehrt und außerdem kann man sich dabei auch ein wenig von dem Anstieg erholen.

Dann geht es weiter und stellen fest, dass die schönen Liegen zwar noch vorhanden, aber leider total mit Graffitis beschmiert sind. Bei der Beschreibung der blauen Runde hatte ich ja noch gelobt, dass sie so gepflegt sind. Naja, wenn man darauf liegt und die Aussicht genießt, sieht man die Schmiererei ja nicht.

Im Gegensatz zur blauen Runde gehen wir nicht rechts die Straße hoch, sondern überqueren sie und kommen wieder in ein kleines Wäldchen. Hier kann man sich nicht wirklich verlaufen oder falsch abbiegen, denn es gibt nur diesen einen Weg. Trotzdem ist hier der Vitalwanderweg sehr gut ausgeschildert.

Am Ende dieses kleinen Rundgangs kommen wir wieder an die Straße „In der Feldmark“. Das Schild des Weges weist meiner Meinung nach geradeaus. Jedoch steht dort meistens ein Auto und versperrt den Weg und wenn man daran vorbei geht, dann geht es auf einem eigentlich nicht vorhandenen Weg am Ackerrand weiter. Ob das so vorgesehen ist, weiß ich nicht. Ich gehe stattdessen ein paar Meter rechts die Feldmark hinunter und gehe dort (dann links) in das Wäldchen hinein. Kurze Zeit später kommen auch wieder die Hinweisschilder.

Es geht dann rechts an den schon bekannten Schwedensteinen vorbei den Berg hinunter und gehen dann aber nicht zur Straße zurück, sondern biegen vor der Brücke noch rechts ab. Achtung, hier ist der Weg oft matschig.

Es dauert nicht lange und wir sehen linkerhand wieder die Hofwassermühle und erreichen dann den Museumshof. Das war´s dann schon mit dem roten Vitalwanderweg.


Fazit: Der rote Vitalwanderweg könnte meine Lieblingsrunde werden. Von zuhause aus für mich leicht zu erreichen, die Länge der Runde ist eigentlich genau richtig und außerdem fordert sie mich ein wenig. Danke an die Vitalwanderwelt für das Ausarbeiten dieser Runde. Demnächst teste ich auch mal die anderen.

 

 

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