Walking in the rain (Rainwalker-Runde)

Länge: etwa 4,5km –  Rundweg – Meine Zeiteinschätzug: ca. 1 Stunde

Wenn es um Sport und Fitness geht, ist man ja schnell mit Ausreden dabei. Zumindest ich. Eine Ausrede davon ist: „Es regnet doch“. Die gilt nicht mehr, seitdem ich eine Softshell-Jacke habe, die den Regen abhält und gleichzeitig dafür sorgt, dass ich unter der Jacke nicht „im Wasser“ stehe. Eine weitere Ausrede: „Nach dem ganzen Regen sind doch die Wege aufgeweicht. Es ist rutschig (gefährlich!) und man saut sich von oben bis unten ein. Oder zumindest die Schuhe“. Was sagt man bei einer solchen Ausrede? Lauf doch nicht durch den Matsch! Aber stur durch´s Wohngebiet? Nee, das ist doof – habe ich probiert. Also eine Runde gesucht, die ich zu Fuß von zu Hause erreiche und die auf asphaltierten/gepflasterten Wegen verläuft. Und die eben auch nicht zu hässlich für´s Auge ist.

Selbstverständlich lässt sich die „Rainwalker-Runde“ auch bei schönstem Wetter gehen. Bei Sturm und nach Sturmtagen empfiehlt es sich (wie eigentlich immer) auf sich achtzugeben, denn es könnten von Bäumen am Straßenrand oder im Wald Äste hinabstürzen. Auch Eicheln etc. können schmerzhafte Beulen und blaue Flecken verursachen.


Achtung: Auch wenn es aussieht, als könnte die Rainwalker-Runde auch „Winter Wonderland – Tour“ heißen, so rate ich dringend davon ab, die Runde bei Glätte zu laufen. Nicht überall wird geräumt und stellenweise hatte ich große Probleme auf den Beinen zu bleiben. Es war sehr rutschig! Aber mir fehlten noch Bilder für die Rainwalker-Tour, das Wetter war super und von dem Schnee versprach ich mir schöne Impressionen. Und so habe ich herausgefunden, das dies defiinitv keine „Snow-Walker-Tour“ ist.


Wenn wir nun also passend zum Wetter präpariert sind, dann treffen wir uns „In der Feldmark“ und zwar an der Stelle, wo die verkehrsberuhigte Straße (Spielstraße) von der Schützenstraße abzweigt.

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Noch frisch legen wir los, allerdings sollten wir nicht zu schnell loslaufen, denn schon bald geht es bergauf. Erst geht es ja noch, aber spätestens hinter dem „Knick“ kurz bevor die Feldmark zur 30er Zone wird, wird´s fieser. Also langsam gelaufen. Immer nur so schnell, dass man nicht aus der Puste kommt und sich noch unterhalten kann (oder könnte – ich walke ja allein). Das ist nun schon leichter gesagt als getan. Aber gerade wenn ihr vielleicht an Herz-Kreislauferkrankungen leidet, beherzigt diesen Ratschlag und allen anderen schadet es auch nicht.

Wenn wir oben sind (am Sportplatz des TuS Lohe) biegen wir rechts ab und gehen am Cafe Sonnenschein vorbei. Es lohnt sich, von hier einmal die Aussicht zu genießen, sofern es aufgrund des Wetters eine gibt. Aber selbst bei Regen kann man hier problemlos zum Wiehengebirge schauen.

Kurz vor Demberg´s Hof geht links ein kleiner Weg hinein. Kenner der  blauen Runde kommt diese Strecke nun vermeintlich bekannt vor, aber wir folgen nicht lange den Streckenzeichen. An dem nächsten Abweig gehen wir nämlich nicht rechts weiter, sondern biegen links ab und folgen dem Weg bergab in den Kesselbrink.

Es biegt rechts eine Straße hinein, wir gehen aber geradeaus weiter. Erst beim nächsten Abzweig machen wir eine Kehre in die Straße „Im Siekertal“.

von rechts kamen wir. links geht es weiter

von rechts kamen wir, links geht es weiter

Es geht weiter hinab in den Wald, links neben uns ein Bach, von dem ich vermute, dass es der Osterbach ist.

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Wir gehen immer weiter die Straße entlang. An einer Gabelung halten wir uns rechts.

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Auf dem gegenüberliegenden Gelände (Achtung: Elektrozaun!) überraschten mich diese Bewohner:

Noch ein winterlicher Eindruck

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Schließlich kommen wir am Abzweig zur Hofwassermühle vorbei, danach am asiatischen Restaurant. Die Straße macht einen Knick nach rechts und kurz hinter der kleinen Brücke geht rechts ein Weg hinein.

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Den könnte man laufen und käme dann zum Museumshof. Ist sicher netter, als das, was wir machen, nämlich geradeaus weiter. Aber ich will ja eine matschfreie Runde vorstellen. Es steht euch natürlich frei, hier hoch zu gehen und meiner Erfahrung nach gibt es hier nicht so viele potentielle Matschfelder.

rainwalker21Schließlich endet die Straße „Im Siekertal“ an der Schützenstraße. Dort geht es rechts hinauf, bis wir wieder zum Ausgangspunkt zurückkommen. Wochentags stehen hier reichlich Autos am Straßenrand und es gibt auch eingermaßen viel Verkehr. Aber das ist eben der Kompromiss, wenn man saubere und trockene Füße behalten will.


Fazit:

Eine nette Walkingrunde, die man auch bei Sauwetter laufen kann ohne anschließend die Dreckplocken abschlagen zu müssen. Dass es teilweise an Straßen entlang geht, ist dabei der notwendige Kompromiss, wobei die ausgewählten Straßen noch einigermaßen erträglich sind, wie ich finde. Von daher eine gute Alternativrunde.

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