Schottland 2009 (Teil1)

2009 waren wir in Schottland und ich habe einen Teil meines Herzens dort gelassen. Das Banner oben in meinem Blog ist dort entstanden. Und nun habe ich mir gedacht, ich könnte euch einmal von dieser Reise im Blog erzählen, auch wenn wir eigentlich nicht gewandert oder gewalkt sind. Ich habe mir fest vorgenommen, dass das bei der Reise in diesem Jahr anders wird. Nun aber zu meinem Bericht, der aus drei Teilen besteht. Achtung, jeder Teil ist auf mehrere Seiten verteilt!

Wie es dazu kam

2008 waren Heiko und ich für eine Woche auf Fuerteventura. Pauschalreise. Unser Fazit der Reise: Hitze ist wider Erwarten kein Problem für mich, am Pool oder am Strand liegen eine Woche lang ist aber für uns beide nichts. Der schönste Tag war der, wo wir uns spontan ein Auto gemietet haben und einfach drauflos gefahren sind. Damit war klar: Wir wollen wieder mit Auto verreisen.

Dann ging die Suche nach einem Ziel los. Wir hatten da verschiedene Ideen, aber bald kristallisierte sich Norwegen heraus. Für uns war es noch die Zeit „vor dem Internet“, also haben wir einen aktuellen Campingführer des ADAC für Nordeuropa besorgt. Wir stellten fest, dass Norwegen sich wohl am besten mit einem Wohnmobil bereisen ließe und stellten schnell fest, dass dies für uns nicht bezahlbar wäre. Es sollte schon mit Zelt sein. Aber scheinbar waren die Campingplätze häufig sehr primitiv eingerichtet und  wir waren von unseren Ostseeurlauben mit Zelt doch sehr verwöhnt… Was tun?

Dann berichtete ein Kunde von Heiko, dass er gerade wieder auf Dienstreise in Schottland gewesen sei und noch ein paar Tage dort drangehängt hätte. Wenn uns Norwegen als Ziel gefiel, dann sicher auch Schottland. Schottland? Hm, ja, warum nicht? Gleich mal in den Campingführer schauen und siehe da: Es gibt „vernünftige“ Campingplätze. Also haben wir noch einen kleinen ADAC Reiseführer dazu gekauft und gelesen. Und gefreut: Ja, das wird bestimmt toll!

Was uns Sorgen machte: Das Wetter. Mit unserer kleinen Dackelhütte haben wir mal eine Woche Regen an der Ostsee gehabt. Echt doof. Da muss war größeres her, damit man auch mal darin vernünftig sitzen kann und vielleicht sogar kochen. Wir haben gesucht und gefunden: eine Luxusvilla in Gelb von Salewa.

Nächstes Problem: Heikos Reisekrankheit. Schon auf der Fähre von Puttgarden nach Rödby ohne nennenswerten Seegang wurde Heiko sehr übel. Da wäre eine Fährfahrt egal von wo nach Schottland undenkbar. Auch schon Dover-Calais ist eigentlich zu weit. Aber halt: Da gibt´s doch den Eurotunnel! Aber da muss man in einen Autozug… Fliegen? Neee, nicht mit dem Campinggerödel! Also das kleinste übel gewählt und den Eurotunnel gebucht. Normaler PKW? Ja. Gut, alles kein Problem.

Wir haben uns drei Campingplätze herausgesucht. 2 davon buchten wir über das Internet in unserer Stammvideothek, die eine Internetecke hat. Beim dritten musste ich anrufen. Oweh, telefonieren auf Englisch??? Das ging aber erstaunlich gut. Ich wurde sogar für mein Englisch gelobt, tsss tssss tsss. Diese Briten! Auf jeden Fall hatten wir innerhalb kurzer Zeit 2 Bestätigungen per Mail und eine etwas später postalisch.

Jetzt kann es eigentlich los gehen.

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